Da die Wertung des EGP auf den ersten Blick nicht immer einfach zu durchschauen ist, bieten wir euch an dieser Stelle nochmal eine genaue Erläuterung der Vorgehensweise. Der erste Teil - Punkteverteilung - ist für beide Wertungen von Interesse. Danach wird dann erläutert wie die Punkte sich auf die Teamwertung bzw. die Einzelwertung auswirken. Das System wurde für das Jahr 2004 modifiziert. Es kam in 2003 also ein anderes System zum Einsatz.
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Generell ist noch anzumerken, das folgende Prinzipien beim Entwickeln des Systems zum Tragen kamen:
Es gibt immer nur ein Turnier pro Jahr und Land, das Punkte für den EGP bringt, es sei denn die EDC oder WDC finden in einem Land statt. In diesem Fall hat dieses Land die Möglichkeit, ein zweites Turnier zu benennen, das ebenfalls in die Wertung eingeht.
Die Höhe der vergebenen Punkte für jedes Turnier ist unabhängig von der Teilnehmerzahl konstant. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, auch weniger frequentierte Turniere zu besuchen.
Exzellentes Abschneiden wird höher bewertet als häufige Teilnahme. Nichtsdestotrotz steigen die Chancen auf sehr gute Resultate natürlich, je öfter man an Turnieren teilnimmt.
Trotz der hohen Boni für vordere Plätze soll gleichzeitig eine geringe Anzahl guter Resultate nicht ausreichen, um zu siegen.
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Die 15 Erstplatzierten eines jeden Turniers werden im Vergleich zu den weiter hinten Platzierten deutlich bevorteilt. Wie genau ist im Folgenden zu sehen:
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Die Spieler zwischen Platz 16 und dem letzten Platz erhalten Punkte proportional zu Ihrem Rang.
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Damit Spieler mit sehr viel Zeit und Geld zum Reisen nicht zu grosse Vorteile haben, werden die oben vergebenen Punkte ab dem 4. bestrittenen Turnier nicht mehr voll angerechnet. Gleichzeitig soll noch ein Anreiz gegeben werden mehr als ein Turnier zu besuchen, weswegen das erste Ergebnis nur mit 50% gewertet wird.Im Einzelnen heisst das:
Das schlechteste Ergebnis wird nur zu 50% gewertet unabhängig von der Anzahl der gespielten Turniere. Die besten drei Ergebnisse eines Spielers werden voll gezählt, das 4.-6. beste Ergebnis nur noch zur Hälfte. Für das 7.-9. beste Resultat gehen nur noch ein Viertel der erreichten Punkte in die Wertung ein. Für den Fall das ein Spieler noch mehr Turniere besucht, wird dieses Wertungsschema weiter fortgeführt. Hat ein Spieler also z.B. 4 Turniere gespielt, gehen diese dreimal zu 100% in die Wertung ein und das schlechteste dieser 4 Resultate zu 50%. Hat ein Spieler nur ein Turnier gespielt, geht dieses zu 50% in die Wertung ein.
Der Gewinner der Einzelwertung ist dann logischerweise der Spieler, der im Laufe eines Jahres die meisten Punkte erzielt hat.
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Die Teamwertung funktioniert prinzipiell genauso wie die Einzelwertung. Für jedes Turnier wird aus den Einzelwertungen der Spieler ein Teamergebnis errechnet (zunächst ohne obige Korrekturen).
Die Wertung der so errechneten Teamresultate wird dann wieder nach obigem Beispiel durchgeführt. Auch hier zählen wiederum nur die besten drei Ergebnisse voll etc. Ein Nebeneffekt dieses Vorgehens ist, das es für ein Team grundsätzlich besser ist, geschlossen zu Turnieren zu reisen, sobald insgesamt mehr als drei Turniere von einem Team besucht werden. Die 50% Wertung des ersten besuchten Turnieres gibt es jedoch in der Teamwertung nicht.
Auch hier ist das siegreiche Team dasjenige, das nach Korrektur die meisten Punkte hat.